
Schade, hätten in Belgrad bleiben können
Am 29. Juli 2026 werden die Großeltern des Zionismus-Begründers in Zemun ausgegraben. Ihr letztes Ziel: der Herzlberg in Jerusalem.
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Am 29. Juli 2026 werden die Großeltern des Zionismus-Begründers in Zemun ausgegraben. Ihr letztes Ziel: der Herzlberg in Jerusalem.

Im Mai 1942 erklärte die deutsche Besatzungsmacht Serbien für „judenfrei". Was zwischen der Balfour-Unterstützung 1917 und diesem Mai 1942 geschah, ist eine der bittersten Geschichten der europäischen Geschichte.

Am 27. Dezember 1917 wurde Serbien zum ersten Land nach Großbritannien, das öffentlich den jüdischen Staat in Palästina befürwortete. Der Mann dahinter war ein serbisch-jüdischer Arzt und Zionist.

Serbien und Israel teilen mehr als diplomatische Höflichkeit. Sie teilen ein Narrativ: ein verfolgtes Volk, das sich gegen muslimische Nachbarn verteidigt. Woher kommt das?

Vom Sarajevo-Boykott 1492 bis zur Belgrader Exhumierung 2026: Eine balkanische Linie durch die Zionismus-Geschichte, die niemand erzählen wollte.

In Mladićs Tagebuch steht ein Angebot aus Israel: gemeinsamer Kampf gegen den 'extremen Islam'. Was ist bewiesen, und was nicht?

Von Pašić bis Alexander I., von Albala bis Alkalay: Serbien und Jugoslawien verhandelten mit den Juden früh, offen und mit diplomatischem Kalkül.

Aleksandar Vulin, Serbiens pro-russischer Vizepremier, nennt es "Serbische Welt" – eine Kopie von Putins "Russkiy Mir". Die All-Serb Assembly von 2024 war die institutionelle Geburtsstunde. Hinter der Fassade von "Ein Volk, eine Versammlung" steht ein geopolitischer Bauplan.
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Manche Analysen führen zur größeren Linie im #SIGMACODE.
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